<tab><a id="c74"></a><h1>Lösungsorientiertes Arbeiten </h1><p>Oft wenden sich Menschen an mich, weil sie mit bestimmten Vorkommnissen in ihrem beruflichen Alltag unzufrieden sind. </p>
<p>Irgendetwas hat sich eingeschlichen, das ihre Befindlichkeit in Richtung "Problemerleben" beeinflusst. </p>
<p>Dieses "Problemerleben" ist ein nützliches Signal, um sich darauf zu besinnen, wie die Arbeit oder die zwischenmenschlichen Kontakte auch noch sein könnten. Den Wunsch von SupervisandInnen oder Teams, ausführlich über "das Problem" zu sprechen und mir dieses als Berater wirklich verständlich zu machen, kann ich gut nachvollziehen. "Endlich jemand, bei dem ich das Gefühl habe, dass er mich oder uns versteht". Welche Auswirkungen hat das Sprechen über "Probleme" auf den oder die Menschen? Was verändert sich dadurch? Was ist anders, wenn bestenfalls sogar die "Schuldigen" geortet sind? Die meisten Menschen können sehr gut beschreiben, wie es sich anfühlt, wenn das "Problem" vorhanden ist. Bei einigen kann es vorkommen, dass der Blick derart auf "ausweglose Probleme" gerichtet ist, dass überhaupt keine heilsamen Perspektiven mehr ins Blickfeld treten können (vgl. auch "Affen fangen"). Als Berater ist es meine Aufgabe, nach dem ersten Problemgespräch, die Initiative für ein Lösungsgespräch zu ergreifen. </p>
<p>Ein erster Schritt kann sein, dass sich SupervisandInnen "experimentell" auf einen "Zukunftsfilm" einlassen, in welchem "das Problem" nicht mehr oder nicht mehr so stark auftritt. Ist dies möglich, beginnt unsere gemeinsame Arbeit an nützlichen, heilsamen Lösungsskizzen, welche oft ganz unerwartet anders aussehen können. </p>
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