Lassen Sie sich inspirieren. Gebrauchen Sie diese Werkzeuge als Hilfsmittel in Ihrer Arbeit. Für die entsprechende Quellenangabe danke ich Ihnen.
Zwei Papiere lassen sich genauso wie zwei Stücke Stoff ohne grosse Mühe mit der Nähmaschine zusammennähen.
In meiner Arbeit als Supervisor begegnen mir oft Situationen, in denen es bedeutend herausfordernder ist, zwei oder mehrere Menschen zu einem arbeitsfähigen Ganzen zusammen zu bringen.
Vermutlich kennen Sie solche Situationen. Eine Maschine, welche Menschen zur konstruktiven Zusammenarbeit motiviert, wäre manchmal wünschenswert. Doch Menschen in diesem Prozess zu fördern, ist Handarbeit - individuell und situationsbezogen.
Deshalb finden Sie in meiner neuesten Werkzeugsendung Nadel und Faden. (Wollen Sie auch eine Werkzeugsendung in den Händen halten, dann senden Sie mir ein Mail zu.)
Ich weiss, dass auch Nadel und Faden nicht immer die passenden Werkzeuge sind. Und zwischendurch kann es vorkommen, dass wir uns trotz Fingerhut in den Finger stechen. In meiner Arbeit mit Führungskräften und mit Teams vernehme ich von geglückten "Nähstunden" wie auch von knorrigen, herausfordernden Situationen.
Was unternehmen Sie, um die Zusammenarbeit im Team oder der Gruppe zu unterstützen?
Wofür steht bei Ihnen Nadel und Faden? Ich wünsche ihnen weiterhin viele geglückte Anstösse zur Förderung der Zusammenarbeit.
Jakob Federer-Aepli
PS: In der letzten Zeit mache ich vermehrt die Erfahrung, als Supervisor dann beigezogen zu werden, wenn nur noch mit der "Schere" verändert werden kann. Gerne unterstütze ich Sie schon vorher beim Einsatz von "Nadel und Faden".
Oft wenden sich Menschen an mich, weil sie mit bestimmten Vorkommnissen in ihrem beruflichen Alltag unzufrieden sind.
Irgendetwas hat sich eingeschlichen, das ihre Befindlichkeit in Richtung "Problemerleben" beeinflusst.
Dieses "Problemerleben" ist ein nützliches Signal, um sich darauf zu besinnen, wie die Arbeit oder die zwischenmenschlichen Kontakte auch noch sein könnten. Den Wunsch von SupervisandInnen oder Teams, ausführlich über "das Problem" zu sprechen und mir dieses als Berater wirklich verständlich zu machen, kann ich gut nachvollziehen. "Endlich jemand, bei dem ich das Gefühl habe, dass er mich oder uns versteht". Welche Auswirkungen hat das Sprechen über "Probleme" auf den oder die Menschen? Was verändert sich dadurch? Was ist anders, wenn bestenfalls sogar die "Schuldigen" geortet sind? Die meisten Menschen können sehr gut beschreiben, wie es sich anfühlt, wenn das "Problem" vorhanden ist. Bei einigen kann es vorkommen, dass der Blick derart auf "ausweglose Probleme" gerichtet ist, dass überhaupt keine heilsamen Perspektiven mehr ins Blickfeld treten können (vgl. auch "Affen fangen"). Als Berater ist es meine Aufgabe, nach dem ersten Problemgespräch, die Initiative für ein Lösungsgespräch zu ergreifen.
Ein erster Schritt kann sein, dass sich SupervisandInnen "experimentell" auf einen "Zukunftsfilm" einlassen, in welchem "das Problem" nicht mehr oder nicht mehr so stark auftritt. Ist dies möglich, beginnt unsere gemeinsame Arbeit an nützlichen, heilsamen Lösungsskizzen, welche oft ganz unerwartet anders aussehen können.
Eine Werkzeuggeschichte
„Irgendwo in den Tropen werden Affen dadurch gefangen, dass man eine Kalebasse am Boden festbindet und in sie eine Frucht hineinlegt, die diese Affen besonders schätzen. Die Öffnung der Kalebasse ist gerade weit genug, um dem Affen das Hineinlangen zu ermöglichen. Sobald er die Frucht nun aber ergreift, kann er seine Hand mit der Frucht nicht mehr durch die Öffnung zurück ziehen. Um wieder frei zu kommen, müsste er den Köder nur fahren lassen und die Hand herausziehen; dazu ist er in seiner Gier nicht fähig. So wird er zu seinem eigenen Gefangenen, denn während er nicht loslassen kann, kommen die Jäger und werfen ein Netz über ihn.“
aus: Die Möglichkeit des Andersseins, Paul Watzlawik
Metaphern in Supervision und Beratung - eine Arbeit zu meinem Supervisionsverständnis im Allgemeinen und Ausführungen über den Einsatz von Metaphern in der Supervision und Beratung.
"Den Einsatz von Metaphern möchte ich nicht der Beliebigkeit überlassen, sondern deren Einsatz reflektieren, um so noch präziser und angepasster damit zu arbeiten. Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit das Arbeiten mit Metaphern in einer systemisch orientierten Beratung Erfolg haben kann ?
Was bewirken Metaphern ?
Diese Fragen und Überlegungen waren der Ausgangspunkt für die Arbeit im Rahmen der Supervisionsausbildung."
Was würden Sie mit einem ganzen Tag geschenkter Zeit anfangen?
Setzen Sie diese Zeit für ein besonderes berufliches Projekt ein, für die Pflege von Freundschaften, für Ihre Weiterbildung, für die Familie oder vielleicht für Sie ganz persönlich?
Solche Fragen begegnen mir in der Supervision und im Coaching unter dem Begriff Selbstmanagement.
Wie kann ich meine Zeit so einteilen, dass meine Arbeit gut gemacht ist und ich selber längerfristig trotzdem nicht ausbrenne?
Manchmal kann es sehr hilfreich sein, mit einer aussenstehenden Person Aspekte des Selbstmanagements anzuschauen - besonders wenn der Berufsalltag wenig Zeit zum freien Atmen lässt.
Der Zeitgutschein, welchen Sie nach der Anmeldung im Downloadbereich herunterladen können, ist eine Werkzeugkarte.
Stellen Sie sich den Gutschein selbst aus. Entscheiden Sie, wie viel Zeit Sie sich wofür schenken wollen.
Ich wünsche Ihnen für diesen ersten Schritt guten Mut und viel Freude beim Einlösen Ihres Zeitgutscheins.
Jakob Federer-Aepli
Brillen* beeinflussen meine Wahrnehmung der Umwelt. Diese Wahrnehmung bestimmt, was ich als Wirklichkeit definiere. Diese Wirklichkeit wiederum beeinflusst meine Haltungen, was eine direkte Auswirkung auf mein Verhalten mit sich zieht.
Brillen korrigieren die Sehkraft der Augen. Sie gleichen «Fehler» aus. Sie helfen dem Auge auf besondere Situationen zu reagieren. Sie bieten Schutz. Sie vergrössern den Radius und eröffnen neue Perspektiven. Brillen sind zugleich nützlich und schön.
Supervision unterstützt Sie im Aufsetzen von unterschiedlichen Brillen. Dadurch verändert sich Ihre Optik. Sie begeben sich in Ihrer unmittelbaren Umgebung auf Entdeckungsreise - scheinbar Vertrautes erscheint in überraschend neuer Klarheit. Neue Sichtweisen regen an, neues Verhalten auszuprobieren. Neue Horizonte eröffnen sich, was Chance und Gewinn für Sie und Ihre Umgebung ist.
Der Bastelbogen im Downloadbereich lädt Sie ein zu einer spielerischen Entdeckungsreise. Ich wünsche Ihnen überraschende Ansichten, Einsichten, Durchsichten, Aussichten.
Für anspruchsvollere Touren auf unbekanntem oder risikoreichem Terrain biete ich mich gerne als Reisebegleiter an.
Jakob Federer-Aepli
*Brille: das Wort geht zurück auf Beryll. Im 13. Jahrhundert wurde entdeckt, dass man mit geschliffenen Beryllen Gegenstände stark vergrössern konnte. Beryll ist ein meergrüner Halbedelstein. Später schliff man Linsen aus Bergkristall und erst dann aus Glas. Der Name hat vermutlich den gleichen Ursprung wie das französische briller (glänzen).
Den Bastelbogen zur Brille können Sie im Downloadbereich als PDF beziehen. Haben Sie keinen Zugang? Bestellen Sie Ihn über das Kontaktformular.
Ich freue mich, Ihnen meine Dokumentation überreichen zu dürfen. Auf eine Bestellung hin wird sie als Werkzeugkasten in Form eines Sammelordners zu Ihnen kommen.
Erfahrungen einordnen und für nächste Herausforderungen nützlich machen ist ein Prozess, welcher besonders im Bereich der Supervision für Einzelne und Teams eine wichtige Rolle spielt. Mit den Einlagen für diesen Ordner biete ich Ihnen sporadisch kleine Werkzeuge aus meiner Beratungswerkstatt an – sozusagen zum Ausprobieren. Eine Geschichte oder ein Symbolgegenstand, eine Skizze oder Karikatur. Lassen Sie sich überraschen. Dieser Ordner kann auch Platz bieten für Ihre eigenen Werkzeuge, welche Sie erfolgreich einsetzen. Und nicht zuletzt kommt es vielleicht auch einmal zu einem Austausch über unsere Werkzeuge.